Außerunterrichtliche Aktivitäten

Strohgäuschule sichert sich den 4. Platz

Am Freitag, 22. Juni 2018 fand wieder das jährlich ausgetragene Fußball-Turnier der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren des Landkreises statt. Acht Mannschaften trafen sich in Vaihingen an der Enz in der 1-2-3-Sporthalle. In zwei 4-erGruppen spielten die Mannschaften in den drei Spielen der Vorrunde, um eine bestmögliche Positionierung in den anschließenden Platzierungsspielen zu erarbeiten. Engagiert und fair spielend gewannen die Schüler der Strohgäuschule die Vorrundenspiele. Voller Zuversicht startete man in die weitere Runde bei der man sich jedoch den  zum Teil groß gewachsenen und körperlich durchtrainierten Spielern der nächsten Mannschaft geschlagen geben musste. Im kleinen Finale im Spiel um Platz 3 unterlag man einer sehr gut spielenden Mannschaft der Wilhelm-Feil-Schule Vaihingen/Enz, so dass nach einer ersten Enttäuschung man sich schlussendlich über einen nicht erhofften vierten Platz freuen konnte. Unverletzt und stolz auf die vollbrachte Leistung kehrten alle wieder gegen 13 Uhr nach Korntal-Münchingen zurück. Auch die Betreuer Rainer Würtele, Frau Fahrner-Motschenbacher und Fr. Faude genossen den Vormittag beim Coachen ihres tollen Teams. Zur Mannschaft der Strohgäuschule gehörten Zaman S., Raffaele V., Elias S., Manuel W., Mohammaed A., Lukas F., Domenik O. und Mikolaj K. sowie David K., Samuele S. und Richard W.. Das nächstjährige Turnier findet in Besigheim statt.

 

Das Team der Strohgäuschule errang den vierten Platz.

Wintersporttag der Strohgäuschule

Am Mittwoch, 31. Januar 2018 stand der traditionelle Wintersporttag der Strohgäuschule in der Eislaufhalle in Ludwigsburg wieder an. Bei diesjährigen milden Temperaturen machten sich sechzig Schüler der Klassenstufe 1 bis 9 sowie alle Lehrkräfte - zunächst für die Jahreszeit leicht bekleidet - auf den Weg zur Kunsteisbahn nach Ludwigsburg. Bei einer Außentemperatur von rund 10 Grad machte die Eishalle im wahrsten Sinne des Wortes dem Namen alle Ehre. Notwendig waren Handschuhe und Mützen, die gerne von allen Schülern ohne Murren anzogen wurden. Nachdem alle Schülerinnen und Schüler die Schlittschuhe in der passenden Schuhgröße ausgeliehen hatten, ging es endlich auf das Eis. Während der eine oder die andere gekonnt Runde für Runde auf den Kufen drehte, standen andere zunächst noch etwas wackelig und unsicher auf dem Eis. Hier halfen jedoch die eislaufenden Lehrerinnen und Lehrer. Immer wieder erfreut man sich über die Hilfsbereitschaft älterer Mitschüler. Sie halfen den Anfängern, so dass auch diese mit jeder Runde sicherer wurden. Wie jedes Jahr ist die Pausenzeit für unsere Schülerinnen und Schüler hoch interessant. Hier wird die Eisfläche neu präpariert. Begeistert schauen die Schüler zu und freuen sich auf den zweiten Teil des Schlittschuhlaufens. Nachdem plötzlich gegen 11.30 Uhr viele Schüler einer anderen Schule die Halle verliesen, waren die Strohgäuschüler mit ihren Lehrern fas alleine auf der Eisfläche. Noch voller Elan und Kraftreserven waren einige Unermüdliche dann entsprechend schwer von der Eisfläche herunter zu bekommen während andere sich schon auf die anschließende Rückfahrt vorbereiteten. Nach rund 3 Stunden Aufenthalt in der Eishalle ging es dann gegen 12.15 Uhr wieder gemeinsam mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Korntal. Als Fazit bleibt: „Wir kommen wieder!

 

Schulklasse der Strohgäuschule beim Nistkastenputz im Seewald

Am Montag, 6. November 2017 haben 10 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 der Strohgäuschule mit ihrer Lehrerin Frau Seth beim Nistkastenputz des NABU im Seewald mitgeholfen. Das Wetter war trocken, die Temperatur aber doch etwas frisch. Unter Anleitung von Priska und Heinz Kaufke vom NABU wurden ca. 25 Nistkästen angehängt, kontrolliert und erklärt, was dort zu sehen war. Interessiert bestaunt wurden die kunstvoll gebauten Nester aus Moos, Grashalmen, Tierhaaren und Wolle. In einigen  Nistkästen waren auch noch Gelege mit nicht ausgebrüteten Eiern zu sehen. Das war sicher etwas Besonderes. Natürlich wollte jeder solch ein Ei mitnehmen. Grosses Bedauern gab es, als in einem Kasten zwei tote Jungvögel entdeckt wurden. 
Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Eifer bei der Sache, jeder wollte etwas tun. Zum Schluss der Aktion gab es zur Stärkung noch Laugenbrezeln und Apfelsaftschorle.
Der NABU bedankt sich bei der Klasse 3 und der Lehrerin Frau Seth für das Interesse und Engagement. Wir hoffen, es hat allen Spaß gemacht.
Priska und Heinz Kaufke sind gerne bereit, auch im nächsten Jahr solch eine Aktion zu starten

 

Schulhocket´se der Strohgäuschule

Am Mittwoch, den 28. Juni 2017 meinte es das Wetter gut mit der Strohgäuschule. Abends um 17 Uhr fand sich zum wiederholten Male bei angenehmen Temperaturen die gesamte Schulgemeinschaft im Innenhof des Schulgebäudes ein, um in lockerer und entspannter Atmosphäre gemeinsam zu grillen. Viele Eltern brachten für das Buffet Salate, Kuchen und Fingerfood mit. Neben den zahlreichen Gesprächen unter den Erwachsenen hatten die Schülerinnen und Schüler zeitgleich die Möglichkeit, diverse Spielangebote der SMV wie Seilspringen, Singstar, Fische-Angeln und verschiedene Wurfspiele wahrzunehmen. So ging nicht nur für die Erwachsenen der gemeinschaftliche Abend rasend schnell vorüber – auch die Kinder waren einmal in einem anderen außerunterrichtlichen Rahmen miteinander in Kontakt. Ein herzlicher Dank gilt der engagierten SMV sowie allen Beteiligten, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben – insbesondere den Eltern, die durch Ihr Mitgebrachtes für ein phänomenal großes internationales Beilagen-Buffet gesorgt haben! Aufgrund der allgemein positiven Resonanz wird es sicherlich im folgenden Schuljahr heißen: „Schulhocket´se - die Vierte“.
Rainer Würtele

 

Knigge- Benimm Kurs

Zehn Schülerinnen und Schüler der Hauptstufe der Strohgäuschule haben in diesem Schuljahr wieder erfolgreich an einem Knigge-Benimm Kurs der Schulsozialapädagogin Frau Fahrner-Motschenbacher teilgenommen. Das Projekt hat zum Ziel, die Jugendlichen auf Bewerbungssituationen vorzubereiten und sie mit gesellschaftlichen Spielregeln vertraut zu machen. Das Kennenlernen dieser Spielregeln soll ihnen die Sicherheit geben, auch ungewohnte Lebenssituationen im späteren Alltag selbstsicher meistern zu können. Nach wie vor sind auch in der Arbeitswelt neben der fachlichen Kompetenz der SchulabgängerInnen soziale und persönliche Kompetenzen erwünscht, die hier in geschütztem Rahmen geübt wurden.
In mehreren Einheiten haben die Jugendlichen viel über respektvolles Verhalten anderen Menschen gegenüber gelernt. Sie haben sich mit Fragen auseinandergesetzt wie z.B. „Was zählt beim ersten Eindruck im Bewerbungsgespräch?“, „Wie kleidet man sich zu welchem Anlass?“, „Muss man zur Begrüßung einer Person aufstehen?“ oder „Wer gibt zur Begrüßung wem zuerst die Hand?“ Korrektes Verhalten in solchen und vielen weiteren Situationen konnten die Schülerinnen und Schüler in zahlreichen Rollenspielen ausprobieren und trainieren. Dabei erhielten sie von der Klassenlehrerin Frau Peters und der Schulsozialpädagogin Tipps sowie alltagsbezogene und praktische Informationen, die ihr Selbstbewusstsein und das Gespür dafür, was wo passend ist, stärkten. 
Ganz konkret lernten die SchülerInnen und Schüler beim gemeinsamen festlichen Abschluss des Benimm-Kurses im Restaurant Momentum in Korntal, dass „Kleider Leute machen“. Zu diesem Anlass erschienen alle sehr festlich gekleidet und genossen ein leckeres 3-Gänge-Menü am festlich gedeckten Tisch. So schick angezogen und unter der freundlichen Bedienung von Herrn Kyriakos Exouzidis klappten die guten Manieren wie von selbst! Das war ein ganz besonderer Abend, an dem alles, was in unserem Kurs über Tischmanieren und den Gebrauch von Gläsern, Servietten und Besteck gelernt wurde, ganz praktisch ausprobiert werden konnte und der allen in guter Erinnerung bleiben wird.

Im Namen der Schülerinnen und Schüler sowie auch Frau Peters möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Herrn Exouzidis vom Restaurant Momentum für diesen schönen Abend bedanken.
Anja Fahrner-Motschenbacher
(Schulsozialpädagogin)

Ein „cooler“ Wintersporttag

Am Freitag, 20. Januar 2017 stand der alljährliche Wintersporttag der Strohgäuschule auf dem Programm. Bei frostigen Temperaturen machten sich um 8.30 Uhr die Klassen 1 bis 9 sowie alle Lehrkräfte warm eingepackt auf den Weg zur Kunsteisbahn nach Ludwigsburg.

 

Zuerst ging es mit der S-Bahn Richtung Zuffenhausen, dann wurde die Fahrt mit der Bahn nach Ludwigsburg fortgesetzt und mit dem Bus schließlich beendet. Endlich am Ziel angekommen, gingen die Schülerinnen und Schüler klassenweise ins Eisstadion. Bei einer Außentemperatur von rund -10 Grad, war die Raumtemperatur in der großen Eislaufhalle fast schon angenehm warm.

Nachdem alle Kinder die Schlittschuhe in der passenden Schuhgröße ausgeliehen hatten, ging es endlich auf das Eis. Während der eine oder die andere geübt Runde für Runde auf den Kufen drehte, standen andere zunächst noch etwas wackelig und unsicher auf dem Eis. Hier halfen jedoch die eislaufenden Lehrerinnen und Lehrer oder Mitschüler; auch die zu mietenden Pinguine dienten den Anfängern als Lernhilfe. Im Laufe der Zeit wurden dann auch die Fahranfänger mit jeder Runde sicherer. In der Pause, in der die Eisfläche neu präpariert wurde, stärkten sich die Kinder und Lehrer für den zweiten Durchgang. Um 11.30 Uhr leerte sich die Eishalle zunehmend, so dass die letzte halbe Stunde unsere Schülerinnen und Schüler die Eisfläche fast für sich alleine hatten. Noch voller Elan und Kraftreserven waren viele Unermüdliche dann entsprechend schwer von der Eisfläche herunter zu bekommen. Schließlich musste die Rückfahrt pünktlich angetreten werden.

 

Nach rund 3 Stunden Aufenthalt in der Eishalle ging es dann trotzdem gegen 12.15 Uhr wieder gemeinsam zurück nach Korntal. Und eines stand am Ende des Tages fest: Egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener - es war ein „cooler“ Wintersporttag, der nächstes Jahr wiederholt werden soll.

Nikolausaktion der SMV am 07. Dezember 2016

Bericht folgt....

Erlebnispädagogik mit der Klasse 5/6 der Strohgäuschule im Aktivpark Bergheide

Am 16. Juni und 07. Juli machten wir uns mit der Klasse 5/6 wieder auf in den Hochseilgarten Aktivpark Bergheide nach Stuttgart-Bad Cannstatt, um dort an die bereits bestehenden Erfahrungen der Klasse in der Zusammenarbeit als Team anzuknüpfen, die durch verschiedene vorausgegangene erlebnispädagoische Aktionen schon gesammelt werden konnten.

 

Der Vormittag im Juni startete zunächst mit verschiedenen Übungen am Boden, wie z.B. der „Wippe“, bei der die Aufgabe darin bestand, sich auf einem wippenden Balken ins Gleichgewicht zu bringen, und die von der Klasse toll gemeistert wurden. Auch bei der schwierigen Aufgabe, dem „Nitro-Crossing“, bei der alle SchülerInnen mit Hilfe eines schwingenden Seils einen „giftigen“ Fluss zu überqueren hatten, zeigte die Klasse sehr gute Zusammenarbeit und hatte viel Spaß dabei, sich gegenseitig zu helfen, um auf der anderen Seite des Flusses sicher zu landen. Danach ging es in die Höhe auf einen Seilparcours, in dem alle ihren Mut beweisen konnten, sich auf verschiedenen wackeligen Seilelementen fortzubewegen.

 

Bei unserem letzten Bergheidebesuch im Juli kam dann die Steigerung, die auch sehr mutig gemeistert wurde: Mit Hilfe einer Strickleiter durften die SchülerInnen nacheinander den „Pampers-Pole“, einen ca. 6m hohen Holzpfahl erklimmen und von dort ins Sicherungsseil springen. Hier kam es natürlich auch wieder auf gegenseitiges Vertrauen und die Mithilfe der MitschülerInnen an, die bei dieser Übung verschiedene Aufgaben am Boden zu übernehmen hatten. Anschließend wagten sich ganz Mutige noch die Kletterwand auf einen Balken in 10m Höhe hinauf, um darauf zu balancieren und ins vom Boden aus gesicherte Seil zu springen.

Erlebnispädagogik pur...

Bei den Übungen an diesem Vormittag durften die einzelnen SchülerInnen sich herausfordern und es wagen, Ängste zu überwinden, konnten teilweise aber auch ihre Grenzen kennen - und diese auch respektieren lernen. Letztendlich durften alle stolz auf ihren Mut und die sichtlich zugenommene Kooperation miteinander sein, die die Klasse sich im Laufe des Schuljahres durch ihre zunehmende Erfahrung in erlebnispädagogischen Übungen erarbeiten konnte.
Da uns am letzten der drei Vormittage auf der Bergheide auch das Wetter wohl gesonnen war, beendeten wir diesen am Feuer bei leckeren gegrillten Würstchen und kehrten gestärkt durch viele schöne und neue Erfahrungen wieder nach Korntal an die Schule zurück.


A.Fahrner-Motschenbacher
(Schulsozialarbeiterin)

Helden am Herd – Gold beim Kochwettbewerb der AOK auf der Slow Food Messe in Stuttgart für das Team der Strohgäuschule

Die stolzen Gewinner.

Bereits 2010 war die Strohgäuschule beim Kochwettbewerb der AOK auf der Slow Food Messe in Stuttgart angetreten und hatte damals eine Goldmedaille „erkocht“. 

 

Dieses Jahr bewarben wir uns wieder mit einem Rezept für die Teilnahme. 60 Teams hatten sich dieses Mal beworben, aber nur 18 Teams wurden angenommen. Wir waren sehr gespannt, ob es uns gelingen würde, den Erfolg vom letzten Mal zu wiederholen. Dieses Jahr lag der Termin in den Osterferien, d.h., dass die Dreiergruppe sich zweimal in den Ferien zum Probekochen treffen musste, um dann am Freitag, 1.4. antreten zu können. Aber das wurde klaglos akzeptiert und die Vorbereitung verlief erfolgversprechend. Das Gericht musste den Ansprüchen der Slow Food Bewegung entsprechend regional, saisonal, fair und gesund sein. 

 

Am Stand der AOK in Halle 9 war ein Kochstudio mit zwei Kochinseln aufgebaut, an dem immer zwei Teams gleichzeitig, aber nicht gegeneinander antraten. Es wurde um Punkte gekocht, die die Jury anschließend vergab. Zur Jury gehörte ein Mitglied der Vereinigung Slow Food, ein Mitglied der Vereinigung Deutscher Gastronomen, ein Mitglied der AOK und der EDEKA Südwest. 

Die Köche beim konzentrierten Arbeiten.
Auch die Jury hat unsere Hobbyköche nicht aus der Ruhe gebracht.

Unser Gericht bestand aus Kartoffel-Gemüse-Rösti, grünem Spargel mit Käsespänen, Grüner Soße und einem Frühlingssalat mit Wildkräutern und essbaren Blüten. In einer kurzen Präsentation stellte jedes Team sein Gericht kurz vor, dann musste innerhalb von 45 Minuten geschnippelt, gekocht und abgeschmeckt werden.

 

Marvin (Kl.9), Marion und Kay (Klasse 8) arbeiteten ruhig und konzentriert. Sie ließen sich weder durch das zahlreiche Publikum, noch durch die Jury aus der Ruhe bringen, die ihnen gelegentlich über die Schulter schaute. „Just in time“ war das Gericht fertig und nicht nur die Jurymitglieder, sondern auch viele der Zuschauer, die sich ebenfalls einen Probierteller reichen lassen durften, äußerten sich lobend. 

 

Und zum Schluss hieß das Urteil der Jury dann tatsächlich wieder: Gold für das Team der Strohgäuschule! Ein toller Erfolg für die drei Hobbyköche. Als Preis erhielten sie nicht nur die Medaillen, sondern auch Gutscheine für den Erlebnispark Tripsdrill. 

 

Übrigens: Wer das Rezept nachkochen möchte, findet es unter der Homepage der Strohgäuschule. 

 

Cornelia  Peters

Kochwettbewerb_Rezept 1.pdf
PDF-Dokument [135.0 KB]
Kochwettbewerb Rezept 2a.pdf
PDF-Dokument [140.6 KB]

Projekt „Nur Mut“

Die Schüler/innen der Klasse 9 besuchten am 17.3.2016 einen Projekttag, den der Stadtjugendring Stuttgart anbietet. „Nur Mut“ – unter diesem Titel wurden zwei Themenbereiche zusammengefasst: der deutsche Widerstand während der Zeit des Nationalsozialismus und Zivilcourage heute. Damit sollte ein Thema abgerundet werden, mit dem sich die Schüler/innen in diesem Schuljahr schon ausführlich befasst hatten.

 

Nach einer kurzen Einführung im Forum 3 machten sich die Schüler/innen unter Leitung eines Mitarbeiters des Stadtjugendrings auf zu einem Stadtspaziergang zu Orten, bzw Mahnmalen des Widerstands. Es ging zunächst zu einem Mahnmal des kirchlichen Widerstands. An der Domkirche St. Eberhard wird des Priesters Rupert Mayer gedacht, der entschlossen gegen das Unrechtsregime predigte und sich auch nach verschiedenen KZ-Aufenthalten den Mund nicht verbieten ließ. 
Danach ging es einige Meter weiter am Königsbau zum Denkmal für Eugen Bolz. Der ehemalige Staatspräsident und Innenminister Baden-Württembergs hatte verhindert, dass Hitler vom Fenster des Neuen Schlosses aus eine Wahlkampfrede halten konnte und sich auch sonst beherzt den Nationalsozialisten in den Weg gestellt. Er gehörte zu der Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg und wurde wie dieser hingerichtet. Zuletzt ging es noch zum „Hotel Silber“ dem ehemaligen Gestapohauptquartier in der Dorotheenstraße, in dessen Keller politische Gefangene verhört und gefoltert wurden. Dort wurde an den Jugendlichen Hans Gasparitsch erinnert, der als 16 jähriger Parolen gegen Hitler an den Rossebändiger-Brunnen pinselte und dafür über 10 Jahre inhaftiert wurde. 

 

Nach diesen Beispielen für großen Mut und Opferbereitschaft ging es dann im 
zweiten Teil der Veranstaltung um mutiges Handeln im Alltag heute, z.B. wenn man Zeuge wird, wie jemand beleidigt, belästigt oder bedroht wird. Nach Filmsequenzen, die verschiedene Möglichkeiten zeigten, wie Menschen sich in solchen Situationen verhalten, wurden in Rollenspielen verschiedene Verhaltensoptionen durchgespielt und besprochen.

 

Der Projekttag kann als gelungener Schlusspunkt unter das Thema „Widerstand“ betrachtet werden und gab den Schülern darüber hinaus wertvolle Hinweise, wie sie selbst in brenzligen Situationen einen klaren Kopf behalten und anderen helfen können ohne sich selbst zu gefährden.

 

Cornelia Peters

 

Teilnahme am Schwimmturnier „Jugend trainiert für Olympia“

Ein Bericht über das Schwimmturnier von teilnehmenden Schülern:

 

Am Montag, den 14. März 2016  sind wir auf ein Schwimmturnier nach Backnang gefahren. Die Fahrt hat 35 Minuten gedauert. Wir haben uns gefreut als wir angekommen sind, waren aber ein bisschen nervös. Nach dem Umziehen und Einschwimmen ging das Turnier los. Zuerst sind wir Brust geschwommen, dann kam Rückenschwimmen und noch Freistil. Wir schwammen immer 50m, das war sehr lang! Wir waren danach sehr erschöpft.

 

Nach dem Umziehen ging endlich die Siegerehrung los. Und wir waren gespannt, welchen Platz wir erreicht haben. Als die Frau am Mikrofon sagte, dass wir den ersten Platz haben, jubelten wir und freuten uns riesig.

 

Glücklich sind wir nachhause gefahren und kommen nächstes Jahr bestimmt wieder zum Schwimmturnier.

 

Lukas und Christian (Klasse 4/5)

 Schullandheim in Alberschwende vom 18.-22.05.2015 der Klassen 5/6 und 7 der Strohgäuschule

Unsere Unterkunft: Das Haus der Skizunft Markgröningen in Alberschwende.

                                                       
Endlich war es soweit. So lange hatten wir – die Klassen 7 und 5/6 der Strohgäuschule mit unseren Lehrerinnen Frau Trautwein und Frau Abraha – uns auf dieses Schullandheim vorbereitet und gefreut.  

 

Mit dem Zug fuhren wir nach Alberschwende im Bregenzer Wald. Dort hat die Skizunft Markgröningen eine „Hütte“ – eigentlich mehr ein großes Haus – und da durften wir hin. 

 

Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir an. Nach einem leckeren Mittagessen nutzten wir das gleich aus und fuhren mit dem Sessellift zum Brüggelekopf. Für manche Schüler war es das erste Mal so alleine in schwindelnder Höhe. Auf der Wanderung zur Hütte zurück kehrten wir in das Ausflugslokal „Bei Oma“ ein und an einem Bauernhof auf dem Weg durften wir kleine Kälber und gerade geborene Kätzchen betrachten. Am Abend grillten wir mehr in als vor dem Haus, denn das Wetter schlug um und es begann heftig zu regnen. Leider blieb das so, die ganze Woche über. Wir versuchten, uns die Stimmung nicht vermiesen zu lassen und konnten das geplante Programm trotzdem durchführen: Ortserkundung in und um Alberschwende herum, Fahrt mit der Bergbahn zum Pfänder, Spaziergang auf dem Rundwanderweg Alpenwildpark, Hallenbad in Bregenz, Schifffahrt auf dem Bodensee, Minigolfspielen.

Anfangs war das Wetter noch super, dann wurde es....

Daneben hatten wir viel Spaß beim Hüttenspiel mit Frau Farian, beim Gestalten von Tassen und Gläsern als Erinnerung an diese Woche, beim Tischtennis spielen, dem „Sofaspiel“ und vielem mehr. Frau Trautwein verwöhnte uns mit leckerem Essen. Aber es musste auch ein bisschen gearbeitet werden. Jeder schrieb eine Postkarte nach Hause und am Abend hielten wir die Ereignisse des Tages in einem Tagebuch fest. 

 

Die Woche verging schnell und am Freitag setzten wir uns – immer noch bei Regen – in Bregenz wieder in den Zug nach Hause. Der eine oder andere hatte inzwischen doch ein bisschen Heimweh, aber als dann während der Fahrt tatsächlich die Sonne zum Vorschein kam, wären wir am liebsten wieder umgekehrt…

...nass - von oben und unten.

Die Strohgäuschule erreicht den 3. Platz beim Völkerballturnier

Am Freitag, den 19.06.2015 fand wieder das jährliche Völkerballturnier der Förderschulen des Landkreises an der Furtbachschule in Möglingen statt. 
In der Vorrunde konnten die Spielerinnen der Strohgäuschule jedes Spiel deutlich gewinnen und erreichten somit souverän, als Gruppenerster, das Halbfinale. Im Halbfinale verlor die Mannschaft der Strohgäuschule leider ganz knapp in der Verlängerung gegen das diesjährige Siegerteam der Uhlandschule Marbach. Nachdem sich die Spielerinnen von dieser „Enttäuschung“ erholt hatten, starteten die Mädchen wieder gewohnt konzentriert, motiviert und engagiert ins „Kleine Finale“ und konnten so auch dieses Spiel gewinnen. Somit sicherte sich das Team der Strohgäuschule den 3. Platz!

 

Bei der Siegerehrung nahmen die Spielerinnen sichtlich stolz ihre Urkunde entgegen. Die Mädchen sind sich einig, das Turnier hat viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das Völkerballturnier im nächsten Jahr in Marbach. 
Beim Turnier spielten Schülerinnen der Klassenstufe 7–9. Für das Team der Strohgäuschule spielten: Josefine H., Marion T., Alessia C., Ipek. Ö., Melda Y., Stefanie C., Jaqueline Z.

Strohgäuschule sichert sich den 4. Platz

Am Freitag, 08. Mai 2015 war es wieder soweit: Das jährlich stattfindende Fußball-Turnier der Förderschulen des Landkreises trafen sich in Ditzingen in der Sporthalle der Konrad-Kocher-Schule.


In zwei Gruppen spielten die Mannschaften in der Vorrunde um den Einzug ins Halbfinale. Konzentriert und äußerst fair spielend erreichten die Spieler der Strohgäuschule als Gruppenerster dann auch dieses.


Hoch motiviert musste die Mannschaft gegen das letzt- und diesjährige Gewinner-Team „Ditzingen“ antreten. Zunächst verhalten und voller Respekt spielten die Fußballer der Strohgäuschule immer besser auf, so dass das Spiel sogar in die Verlängerung ging. Auch in der Verlängerung konnte die Mannschaft gute Chancen heraus arbeiten. Einige Torchancen wurden leider nicht genutzt, so dass das anschließende 7-Meter-Schießen die Entscheidung für den Einzug ins Finale bringen musste. Erst beim zweiten Durchgang des Schießens konnte sich dann die Mannschaft aus Ditzingen gegen das Strohgäuschul-Team durchsetzen.

Die Mannschaft der Strohgäuschule.

Zunächst enttäuscht, bald darauf aber stolz auf den Einzug ins „Kleine Finale“, rissen sich alle zusammen und starteten motiviert ihr letztes Spiel. Eine kleine Konzentrationsschwäche in der Abwehr nutzten die Gegner der Wilhelm-Feil-Schule aus Vaihingen/Enz, um 20 Sekunden vor Schluss, sich den dritten Platz zu sichern und die Strohgäuschule auf den undankbaren 4.Platz zu verweisen.
„So weit vorne waren wir schon lange nicht mehr“ war die pointierte Zusammenfassung des Kapitäns, der sich zusammen mit den Mitspielern und den Betreuern Herrn Neth und Herrn Würtele über den 4. Platz freute.
Zur Mannschaft der Strohgäuschule gehörte neben dem Kapitän Michael S. auch Giovanni P., Fabian R., Andreas W., Marc N., Nicolai N., Lulzim R.. Ipek Ö. – einzige Schülerin des Turniers – ergänzte das Team der Strohgäuschule in souveräner Weise.

Die Fußballmannschaft der Strohgäuschule nach dem Turnier in Ditzingen am 8. Mai 2015

Erlebnispädagogik mit der Klasse 5/6 der Strohgäuschule im Aktivpark Bergheide

Vertrauen auf Material und Partner.

Am 10. und 21. Oktober 2014 war in diesem Schuljahr für die Klassenstufe 5/6 der Strohgäuschule wieder Erlebnispädagogik angesagt. Zusammen mit Herrn Rees besuchten wir an zwei Vormittagen den Hochseilgarten Aktivpark Bergheide in Stuttgart-Bad Cannstatt. 

 

Bei verschiedenen Kooperationsspielen und erlebnispädagogischen Übungen wie dem Überwinden des „Spinnennetzes“ oder der Aufgabe, als Gruppe auf so wenig wie möglichen am Boden liegenden Holzklötzchen stehen zu bleiben, ohne dass jemand herunterfällt, konnten die SchülerInnen eine konstruktive Zusammenarbeit trainieren. Ziel der verschiedenen Aufgaben war, ein Teamgefühl herzustellen und mit den Kindern zusammen herauszuarbeiten, was für eine gute Teamarbeit wichtig ist. Die Klasse konnte hier erfahren, dass jede/r seine Stärken hat und lernen, diese zum Nutzen der Gruppe einzusetzen. Außerdem lernten die SchülerInnen in den verschiedenen Übungen, dass jede/r Verantwortung für die Gemeinschaft trägt und ein respektvoller Umgang miteinander eine wichtige Voraussetzung für eine gute Klassengemeinschaft ist.

Gruppendynamische Prozesse beim "Spinnennetz".

Den Abschluss des ersten Vormittags bildete die Übung „Das brennende Hochhaus“ als Eingewöhnung im Niedrigseilbereich, bei der alle Kinder zum Glück heil über das Seil, dem imaginären Feuer entkommen konnten.

Der zweite Vormittag baute auf den bereits gemachten Erfahrungen auf. Auch dieser Tag begann mit verschiedenen Übungen, wie der „Wippe“ oder dem Sortieren auf einem Balken, ohne dass jemand den Boden berührt sowie Spielen mit dem Lycra-Band. 

 

Bei der nächsten Aufgabe, dem „Nitro-Crossing“, mussten alle mit Hilfe eines schwingenden Seils einen „giftigen Fluss“ überwinden und sich gegenseitig helfen, auf dessen anderen Seite gut zu landen. Danach durften ganz Mutige mit Hilfe einer Strickleiter den „Pampers-Pole“, einen ca. 10m hohen Holzpfahl erklimmen und von dort ins Seil springen, das von mehreren Mitschülern vom Boden aus gesichert wurde. Hier kam es natürlich auch wieder auf gegenseitiges Vertrauen und das Verantwortungsbewusstsein der SchülerInnen an, die die Sicherung am Boden übernahmen. Bei dieser Übung konnten neue Grenzerfahrungen gemacht werden. 

"Pampers-Pole"... Erlebnispädagogik par excellence.

Die SchülerInnen durften sich herausfordern und es wagen, Ängste zu überwinden, konnten gleichzeitig aber auch ihre Grenzen kennenlernen und diese auch respektieren lernen.

 

An beiden Tagen hatten alle Beteiligten viel Spaß und kamen gestärkt durch neue Erfahrungen wieder nach Korntal an die Schule zurück. 

 

A. Fahrner-Motschenbacher
(Schulsozialarbeiterin)

Übungen im Niedrigseilparcour sind eine gute Möglichkeit, seine Grenzen zu erkennen und diese nach und nach weiter hinaus zu schieben.

Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit

Mit Staubsauger, Eimer und Lappen gegen Kinderarbeit in Äthiopien

 

Im Rahmen des bundesweiten Spendenwettbewerbs der Kindernothilfe „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ engagierten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5/6 und 6/7 der Strohgäuschule gegen Kinderarbeit. Insgesamt 21 Schüler putzten am Dienstag, 22.10.2013 und am Donnerstag, 24.10.2013 auf dem Schulhof die Autos von Lehrern, Mitarbeitern und Freunden der Strohgäuschule. Mit dem Arbeitseinsatz setzten die Jugendlichen der Strohgäuschule ein symbolisches Zeichen gegen die weltweite Ausbeutung von Kindern. Im Gegenzug für das geputzte Auto baten sie die Erwachsenen um eine Spende. Mit dem Geld unterstützten die Schüler die Arbeit der Kindernothilfe. Das zentrale Anliegen der Duisburger Hilfsorganisation ist die Verwirklichung der Kinderrechte. Die Spenden der Action!Kidz-Teams 2013 fließen in Projekte der Kindernothilfe gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Äthiopien.
 

„Wir freuen uns darüber, dass die Schüler bereit sind, sich persönlich für andere Kinder einzusetzen“, erklärten die Klassenlehrerinnen der beiden Klassen, Melanie Trautwein und Sabine Abraha. Mit der Teilnahme wollten die Sonderschullehrerinnen das soziale Bewusstsein ihrer Schüler/innen schärfen:  „Die Schüler sollen realisieren, dass vielen Kindern das für uns Selbstverständliche fehlt oder dass sie hart darum kämpfen müssen.“ Deshalb beschäftigten sich die beiden Klassen anhand des von der Kindernothilfe zur Verfügung gestellten umfassenden Infopakets schon zwei Wochen vor der Putzaktion im Unterricht mit dem Thema ausbeuterische Kinderarbeit. Ein Besuch im Lindenmuseum Stuttgart, ein gemeinsames Mittagessen im afrikanischen Restaurant und ein Vortrag einer Studentin, die ein Jahr lang im Kinderzentrum des YMCA in Addis Abeba gelebt und gearbeitet hat, rundeten das Projekt ab.

Insgesamt 868,51 € konnten der Kindernothilfe überwiesen werden.
Der Betrag setzte sich zusammen aus 620 € aus der Autoputzaktion und 248,51 € aus Einzelaktionen von Schülern in ihrer Freizeit.


Herzlichen Dank bei allen, die uns finanziell und tatkräftig unterstützt haben!!!